Montag, 22. Oktober 2012

Hallöchen aus Vancouver,

die letzen anderthalb bis zwei Wochen verliefen ruhig mit ein bisschen Sightseeing und ein paar Jobinterviews, die allerdings noch keine Rückmeldung haben verlauten lassen. Also weiter warten, aber ich erzähl euch lieber von den interessanteren Sightseeing-Touren.

Ich war mit einem Mitreisenden von unserer Work and Holiday-Gruppe, dem guten Björn, im Stanley Park und im dortigen Aquarium unterwegs. Der Stanley Park ist ungefähr so groß wie Downtown und großartig angelegt. Wenn man mittendrin auf einem Trampelpfad ist, kommt man sich vor wie in Jurassic Parc oder irgendwo im Regenwald. Auf jeden Fall vermutet man nicht, dass man nach einem Kilometer wieder auf eine stark befahrene Strasse treffen könnte. Es gibt dort viel zu sehen, wenn man aussen herum geht, sieht man Downtown, North Vancouver und einen kleinen Teil von Kitsilano immer mal wieder aus einem anderen Blickwinkel und dann mit den riesigen Bergen im Hintergrund, einfach toll.




Im Stanley Parc sind riesige uralte Bäume, größtenteils schon abgestorben, aber ein paar tragen noch Blätter und sehen sehr gesund aus. Hier ein kleiner Eindruck, wie groß diese Bäume sind.


Und wie man an der Vegetation im Hintergrund erkennt, sehr wild und ursprünglich, und das ganze wenige Minuten von Downtown entfernt. Umwerfend!

 Danach sind wir ins Aquarium. Wir hatten sofort einen Plan: 
1. etwas essen, weil wir beide echt hungrig waren;
2. Delphin Show


 Dann ins 4D-Kino, es lief "The Great Salmon Run", sehr cool, mit Gerüchen, Gewackel, Wasser und einem kleinen Rückenstupser. Tolle Show, sehr verständlich erklärt und tolle Bilder.

Danach haben wir uns die Belugashow angesehen, aber die Bilder sind nicht so toll geworden. Die Belugas waren auch sehr interessant, die können mit ihrem Fetthöcker auf der Stirn schwabbeln. Hört sich komisch an, sieht lustig aus.

Dann haben wir das Aquarium näher erkundet: es gab ein Haibecken, Corallen, Clownfische und ein Amazonas-Wanderweg. Grossartig angelegt, mit vielen exotischen Tieren, wie z.B. diesen Papageien.


 Oder diesem wunderschönen blauen Schmetterling, der ungefähr so groß wie die gestreckte Hand war. Nicht so klein, wie unsere süßen deutschen Schmetterlinge.

 Man hat aber auch ein Faultier und kleine Äffchen gesehen. Richtig schön gemacht. Nach dem Wanderweg, konnten wir einen Blick auf die giftigen Repräsentanten des Amazonas werfen, Vogelspinnen und Tausendfüssler und natürlich gab es noch viel mehr Fische!!!

Zum Schluss geht man dann noch in den Andenkenladen, wo wir folgendes Bild geschossen haben:

Ja, das Aquarium legt sehr viel Wert auf Recycling, da wird alles verwertet... Es wurde uns mehrmals gesagt, dass das Aquarium eine uneigennützige Organisation ist, die alle Einnahmen direkt in den Artenschutz und die Erforschung seltener Tierarten steckt. Da gibt man gerne einen Dollar mehr für einen Veggieburger aus, der auch echt lecker war.

Kanada ist sowieso ein sehr ökologisch denkendes Land. Man hat viele Möglichekiten seinen Müll zu recyclen. Der Strom ist günstig, da Kanada den sogar exportiert. Die Leute sind hier freundlich und hilfsbereit. Es ist grossartig hier zu sein!

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