Donnerstag, 11. Oktober 2012

Der Einführungsworkshop

Wir sind also in unserem Hostel HI Central in Downtown Vancouver angekommen, und was schrieb ich noch im letzten Post? Runterkommen, schlafen?? Keine Spur, ich hab zwei Stunden geschlafen und den Rest der Nacht rumgelegen und alle zwei Stunden auf Klo gegangen.
Am nächsten Morgen 8Uhr Frühstück, Bagels, Toast, Muffins, aber ich konnte nicht viel essen, die Nervosität steckt mir weiter in den Knochen, also hab ich mir einen Teil des Frühstücks einfach mitgenommen.
Um 9:30 Uhr werden wir abgeholt für den Workshop, bloß nicht den Passport und die Adresse des Büros vergessen, sehr wichtig!!!!
10 min Fussweg dann sind wir im HI Downtown Hostel. Wir kriegen eine Powerpointpräsentation wie man in Canada lebt, wohnt, wie man Arbeit findet, wie man reist und vieles mehr.

In der Mittagspause haben Anni und ich die grossartige Idee zwei Blocks runter zum Strand zu gehen, dem Sunset beach. Der hat seinen Namen verdient.





Es ist wunderschön, du stehst am Strand, hinter dir die Grossstadt, vor die Weite des Meeres und rechts ragen die Berge aus dem Meer hervor. Man sagt, man kann in Vancouver morgens Ski fahren und nachmittags zum Strand und es stimmt.

Nach der Mittagsstunde hören wir noch einen Vortrag von Moose Travel und beantragen unseren Bank account bei der Bank of Montreal. Warum grinsten die beiden Herren eigentlich so heimtückisch als sie das Zimmer verliessen???
Aber wir haben wirklich gute Konditionen bekommen für die ersten sechs Monate, danach schauen wir mal. Abends sind wir dann noch ein wenig in der Stadt rumgewandert um die Umgebung zu erkunden.
Schlafen war in dieser Nacht etwas besser, ich hab wahrscheinlich vier Stunden geschlafen. Das liegt wohl noch an der Zeitumstellung. Egal, nächsten Morgen wieder Programm. Frühstück, essen geht auch ein bisschen besser.
9:30 Uhr zweiter Teil des Workshop. Wir beantragen die SIN - Social Insurance Number. Was in Canada alles echt einfach ist: du zeigst deinen Passport vor, wirst dann von einem weiteren Mitarbeiter aufgerufen, der fragt dich nach dem Mädchennamen deiner Mutter und deinem Geburtsort und dann kriegst du einen Schrieb mit, wo die SIN draufsteht. Zur Sicherheit wird sie dir dann nochmal per Post zugesendet, bzw an das Partnerbüro der Organisation.

Formalitäten wie Bank account und SIN sind hier richtig einfach abzuwickeln. Mit diesen beiden wichtigen Instrumenten ausgestattet, dürfen wir uns in die Arbeitswelt stürzen.
Nach einem halben Tag waren wir fertig und durften unserer Wege gehen. Also noch ein wenig die Stadt erkunden.
Wir starteten in einem Fido-Store. Fido ist ein Anbieter für Handyverträge und Perpaid. Canada hat leider keine einfachen Handyverträge oder Prepaidangebote für WorknTraveller. Sobald man ein Gebiet verlässt wird es wieder teurer, da man dann wieder den Zusatz Long Distance zahlen muss,.
Obwohl ich heute acht tage hier bin, bin ich mir immer noch nicht sicher was ich nehmen soll. Aber Fido ist wohl für uns doch der beste Anbieter. Also bleiben wir da doch!

Danach nochmal die Drugstores der Umgebung erkunden und feststellen, dass die nicht günstig sind. Canada ist essenstechnisch leider eh kein kostengünstiges Land. Aber wir sind ja in einem Hostel untergebracht, da trifft man andere Leute, die sich zu helfen wissen und die ihre Tips gerne teilen. No frills ist so ein Tip. Der Grocery market um die Ecke ein weiterer. Die Drugstores bieten ihre Nahrungsmittel eben teurer an, da sie es sich leisten können. Sie stechen sofort ins Auge und man denkt einen Supermarkt gefunden zu haben.
 Nach einer weiteren Nacht im HI Central zogen dann acht von unserer Gruppe weiter ins HI Downtown. Hier gibt es eine richtige Industrieküche mit acht Herdplatten und einen grossen Essensraum. Viel besser ausgestattet, leiser, bessere Lage und freundlicher. Definitiv die bessere Wahl zum gleichen Preis.

Das war der Einführungsworkshop. Sehr hilfreich!

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