Hello everyone,
das Abenteuer geht weiter, aber leider bleibt es im Moment nicht spannend. Wir sind alle gerade am runterkommen, planen und weiterreisen. Es passiert nicht viel, man tauscht Informationen mit den Leuten aus, ob sie einen Job gefunden haben, wie sie einen Job gefunden haben, wo sie noch hinfahren, was sie schon erlebt haben. Das bezieht man dann auch noch gerne in seine Abenteuer und Planungen mit ein.
Aber starten wir mal lieber von Anfang an.
Also nach dem Workshop sind wir in das HI Downtown umgezogen, da es dort schöner und besser ausgestattet ist. Da wir nun die Möglichkeit haben zu Kochen, sind wir erstmal einkaufen gegangen, um auch Sachen kochen zu können und wir haben uns entschieden zusammen zu kochen. Die nächsten beiden Tage gab es Nudeln mit Bolognese, sehe lecker!!
Am Wochenende sind wir nochmal an den Sunset Beach und haben ein paar Bilder von dem wunderschönen Sonnenuntergang gemacht.
Später sind wir dann mit Annis Auto durch den Stanley Park gefahren. Auch eine wunderschöne Gegend, muss ich nur noch ein bisschen besser erkunden.
In den nächsten Tagen schreiben wir viele Bewerbungen und hängen im Hostel rum, kochen zusammen und reden viel.
Am Dienstag machen wir eine Sightseeing-Tour vom Hostel aus mit Eric, dem Dänen. Er lebt seit 50 Jahren in Vancouver, ist mittlerweile im Ruhestand und bietet Dienstags und Freitags Touren an freiwillig ohne Bezahlung, für das Hostel. Wir nehmen die Dienstagstour zum LynnenCanyon.
Es fängt an mit ein bisschen Sightseeing in der Stadt, Eric hat ein großes Fachwissen, er macht diese Tour seit 18 Jahren und hatte ca 18000 Besucher und man sieht ihm an, er ist stolz drauf.
Wir gehen zum Community Garden und zum Court Yard.
Das "Amtsgericht" in Vancouver ist der Hammer!!! Wir durften leider keine Bilder machen, da es einmal einen Promiskandal gegeben hat. Man stelle sich die Gärten der Semiramis vor unter einer riesigen Glassplatte. Absolut krass.
Dann sind wir über die Art Gallery und die Schlittschuhbahn zu einem Gebäude gegangen, wo ein riesiges Pendel hin und her schwingt.
Ein letzter Stopp bei einem Sandwichladen bevor wir in den Wald fahren. Die Fahrt dauert 45 min und geht über die Ironworkers Memorial Bridge von der man einen fantastischen Ausblick über die Stadt hat. Im Wald angekommen geht es einen Trampelfahrt entlang den kleinen Hügel hoch. Hier und da gibt Eric ein paar Erklärungen. Der Weg führt weiter zu ein paar Treppen (300 Stufen). Diese führen zu einer Lichtung, durch die ein Fluss führt. Im Flussbett liegen riesige mannshohe Steine und eine Art kleine Lagune, diese schillert smaragdfarben in der Sonne. Ein paar Furchtlose in unserer Gruppe haben gefragt, ob man dort ins Wasser springen könnte. Eric sagte, ja, das machen auch öfter welche, aber das Wasser hat das ganze Jahr hindurch eine Temperatur von ca vier bis sieben Grad Celsius. Reinspringen daher nur für Hartgesottene.
Nach einer 30min Mittagspause ging es weiter. Durch den wunderschönen "Märchenwald" über eine Hängebrücke. Es ging 40 m in die Tiefe und sie wackelte, aber es war mal wieder wunderschön!! (Langsam muss ich mir ein neues Wort dafür ausdenken.)
Wir fuhren mit dem Bus zur Fähre und mit der Fähre übers Wasser auf die Südseite, dann mit der Skytrain nach Downtown. Dort haben wir Chinatown besichtigt. Hier ist Chinatown viel eindrucksvoller als in New York. Man hat ein großes chinesisches Tor am Eingang, die Laternen haben goldene Drachen oben auf und überall werden chinesische Spezialitäten angeboten. Die Chinesen sind stark mit der Geschichte Vancouvers verwoben. Dazu hat uns Eric auch noch viel erzählt. Wir sind durch den Dr. Sun Yat-sen Common Garden gegangen, es ist ein riesiger Teich in der Mitte mit Kois und Schildkröten. Am Rand wächst Bambus und man denkt, man könnte direkt in China sein.
Nach Chinatown ging es zur Puplic Library. Die sieht aus wie die Akropolis in Athen. Ein tolles Bauwerk. Mir persönlich war es ein bisschen unangenehm dadurch zu laufen, während die ganzen Studenten versuchen, sich auf ihre Arbeit zu konzentrieren. Und langsam wurde ich grumpfig, denn ich hatte einen Mordskohldampf!!!! (Schwesterchen, du weißt wie ich dann bin) Aber schneller als erwartet saßen wir im Bus zurück zum Hostel und konnten dort endlich was essen. Es war ein spannender und aufregender Tag, Dank, Eric, dem Dänen!!!
Die nächsten Tage waren eher unspannend. Wir sind nur im Hostel gewesen, haben uns um Jobs bemüht und gequatscht.
Viele Grüße an die Heimat!!!
Unbedingt weiterposten!!! Danke!
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